Labeletiketten

An dieser Stelle werden die zahlreichen Veröffentlichungen und die Labeletiketten gezeigt, die von der FAVORITE RECORD verwendet wurden. Noch sind sie nicht geordnet, sobald die Zeit es zuläßt, wird diese Rubik neu sortiert.

Natürlich werde ich an dieser Stelle ständig die Anzahl der Labeletiketten erhöhen, denn schließlich ist diese Plattenfirma eines der hervorragendsten Unternehmen der Musikbranche gewesen und verfügte über ein Repertoire von ca. 20.000 Nummern (s.o.). Es wäre schön, wenn die geneigten Leser und Leserinnen so freundlich wären, mir weitere Labeletiketten zur Verfügung zu stellen, damit mindestens der Anblick der Labelkunst als kulturelles Erbe bewahrt werden kannn.

 

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Vielen Dank

 

(Die Bildquellen sind alle sorgsam gelistet und werden nach und nach den Bildern zugeordnet.)

 

Wer kennt ihn nicht, Alexander´s Ragtime Band von Irving Berlin?

Und was hat das mit der Favorite Record zu tun ?

Hier gibt es ein paar Ausführungen, die im Internet zu finden sind:

 

Alexander´s Ragtime (Band) Bärentanz auf Favorite Record

 

Der Tenor Jacques Rotter (*Lemberg 1878, †Wien 1972) war zweifellos einer der populärsten österreichischen Gesangsstars auf frühen Schallplatten. In seinem Repertoire findet sich so ziemlich alles, was singbar war: Tagesschlager ebenso wie leichte klassische Gesangsstücke, Balladen, Wiener Lieder, Operette, Folkloristisches. Die Anzahl seiner Aufnahmen ist nahezu unüberschaubar. Rotter war so unglaublich beliebt, dass man so manche seine alten Schellackplatten aus der Kaiserzeit auch heute noch auf Flohmärkten und bei Trödlern relativ leicht aufspüren kann. Seine Darbietung des 1912-er Hits „Zamona“ ist nicht nur ein Beispiel für einen frühen deutschsprachig gesungenen Rag-Song. Die Aufnahme schlachtet so ziemlich alles aus, was die modischen Klischees der Zeit offenbar hervorragend bediente ... Rotters unverwechselbares Gesangspathos ertönt hier in schönstem Einklang mit den romantisierenden Textzeilen dieses Saisonschlagers:

 

„Weit von hier, fern im Tropenland, unter Palmenbäumen dort am Strand, wo von Kultur noch nichts bekannt, lebte einst ein Mägdlein zart ... weißer Mann war ihr so neu ... „ etc. etc.

 

Songs wie „Zamona“ verleiten heute in bestimmter Weise dazu, eine Art mitteleuropäisches Pendant zu den US-amerikanischen Coon-Songs zu erkennen, auch wenn solche Gegenüberstellungen immer mit einiger Vorsicht erfolgen sollten.

 

Hinsichtlich des Ragtime im Wien der 1910er Jahre nimmt der Geiger und Pianist Karl Haupt (*Gnadendorf 1876, †Wien 1934) eine Sonderstellung ein: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit konnte Haupt nämlich gelegentlich einer USA-Tournee, die er im Jahr 1908 mit seiner Salonkapelle unternahm, an Ort und Stelle mit Ragtime spielenden amerikanischen Musikern persönlich in Kontakt treten.

Auch ist anzunehmen, dass sein Orchester in den USA musikalisch mehr zu bieten hatte als eine Repräsentation des Wiener Musiklebens. Sicherlich spielte er als Zugeständnis an das Publikum auch die eine oder andere amerikanische Komposition, vermutlich also auch Ragtime. Ein gewisses Faible für Ragtime könnte man Haupt jedenfalls anhand seiner etwas später in Wien aufgenommenen Schallplatten durchaus unterstellen: Auf dem Harlequin – Label (HQ 2014, „Jazz and Hot Dance in Austria“) wurde Haupts Salonkapelle bereits vor Jahren mit dem Titel „Oh That Yankiana Rag“ wieder veröffentlicht. Zum Repertoire der Kapelle gehörten auch Standards wie „Waiting For The Robert E. Lee“ oder „The Wedding Glide“. Harry von Tilzer’s „Cubanola Glide Rag Novelty“ ist ganz in Haupt’scher Manier sehr sauber dargeboten und einwandfrei als Ragtime akzentuiert.

Ein Original Wiener Ragtime-Titel stammt aus Haupts eigener Feder: Der Synkopengeiger (Bohém Ragtime Jazz Band, CD-Neuaufnahme 1994, Tandem Records TR-HSJR 2004 CD). Am Rande erwähnt sei Karl Haupts unvergänglicher Beitrag zum urtypischen Wiener Lied: Seine Komposition „Kinder, so jung kumm ma nimmermehr z’samm“ ist aus dem volkstümlichen Liedgut Österreichs nicht mehr wegzudenken.

 

Ähnlich wie Haupts Aufnahmen können auch die wenigen Einspielungen von Robert Hügel als repräsentativ für Wiener Salonkapellen-Ragtime vor dem Ersten Weltkrieg gelten. Über Hügel ist bisher kaum etwas bekannt, außer dass sich auch in seinem Repertoire amerikanische, synkopierte Musik findet. Max Hoffmanns durchaus flotter Ragtime-Twostep „The Gertrude Hoffmann Glide“ erlangte auch in den USA nur mittlere Bedeutung als Tanzmusikschlager und ist demgemäß auf alten Schallplatten ausgesprochen selten anzutreffen (auch auf amerikanischen).

 

The Gertrude Hoffmann Glide - 1913

 

Neben Hügels Platte existiert von dem Titel anscheinend keine einzige weitere europäische Aufnahme. Um so erstaunlicher, dass ausgerechnet eine relativ obskure Wiener Salonkapelle den ausgefallenen Two-Step im Plattenstudio intonierte. Max Hoffmanns Ehegattin Gertrude war allerdings in den USA eine ziemlich erfolgreiche Tänzerin und Choreographin (später auch Filmschauspielerin), die eine eigene Truppe von Tänzerinnen, die Hoffmann Girls, zusammengestellt hatte. Der Tanz war ihr 1912 von ihrem Mann eigens für die New Yorker Show „Broadway to Paris“ gewidmet worden. Das Ehepaar war übrigens ursprünglich deutscher Herkunft. Für eine Österreich-Tournee der Hoffmanns fanden sich bisher keine Hinweise; Hügels ungewöhnliche Platteneinspielung wäre damit jedoch ein Stück plausibler.

Schenkt man dem Label der alten Originalschallplatte Glauben, dann ist es nicht nur irgendein Wiener Salonorchester, sondern sogar das „Erste“, welches 1912 Ted Snyder’s Two-Step „Mysterious Rag“ intoniert. Tatsächlich aber handelt es um kein Wiener Orchester, ja nicht einmal um eine österreichische Aufnahme.

 

Die österreichische Plattenmarke „ABC-Grand“ veröffentlichte in der Doppelmonarchie ziemlich viele Matrizen ihrer deutschen Schwestergesellschaft „Beka“, teilweise unter Verwendung von Künstlerpseudonymen. Auch das „Erste Wiener Salonorchester“ war demgemäß nur ein Deckname, und zwar für das berühmte deutsche „Orchester des Palais de Danse“, welches unter der Leitung von George Vintilescu, zeitweise auch Rudolf Hoffmann, in Berlin ziemlich viele Ragtime-Platten aufnahm.

 

George Vintilescu CHATTERBOX RAG (1913)

 

Mit einem Wiener Salonorchester hat die Aufnahme also nichts zu tun. Bemerkenswert scheint alleine schon die Tatsache, dass deutsche Ragtime-Einspielungen in Wien nicht nur auf dem Plattenmarkt erschienen, sondern teils sogar als österreichische ausgegeben wurden.

 

Hinsichtlich der Übernahme ausländischer Ragtime-Aufnahmen ist die österreichische Vindobona-Scheibe „Erinnerungen an meine Heimat“ (= „Coonland Memories“) vielleicht noch interessanter als die Platte des „Palais de Danse Orchesters“. Neben „Austria Record“ und „Konkurrenz Record“ war Vindobona eine der regional halbwegs bedeutenden Schallplatten-Trademarks des österreichischen Mechanikers und Hinterhof-Plattenfabrikanten Leopold Kimpink.

 

Das synkopierte Banjo-Solo des Engländers John Pidoux (auf dem Label „Pidanx“) wurde um 1911 in London aufgenommen, wo sich um diese Zeit, ähnlich wie in den USA, bereits eine Art Tradition von (Ragtime spielenden) Banjo-Solisten, allen voran der legendäre Olly Oakley, gebildet hatte.

 

Vor dem Ersten Weltkrieg genoss das Banjo, solistisch gespielt, in den USA als typisches Ragtime-Instrument unerhörte Beliebtheit, vor allem durch die zahlreichen Plattenaufnahmen von Vess Ossman und Fred van Eps. In Österreich-Ungarn hingegen war das Banjo zu dieser Zeit noch lange kein weithin bekanntes, geschweige denn etabliertes Standardinstrument. Erst sehr viel später, im Jazz, verlor es nach und nach den Anstrich des „Exotischen“ und sicherte sich seinen festen Platz in der Rhythmusgruppe der Tanzkapellen. Zur Zeit der Monarchie spielte wahrscheinlich kaum ein einheimischer Musiker das Banjo, aber über Schallplatten, vor allem jedoch über gastierende Musiker (etwa in Varietétheatern) stieg der Bekanntheitsgrad dieses ursprünglich afroamerikanischen Instrumentes doch deutlich an. Nebenbei belegt die eingedeutschte Titelübersetzung, wie unbrauchbar gewisse sprachliche Amerikanismen für den regionalen Markt mitunter waren. „Coonland“ war (und ist) in kaum einem englischen Wörterbuch zu finden. „Coons“, das waren im amerikanischen Vulgärenglisch die Farbigen der USA (von „Racoon“ = Waschbär), „Coonland“ daher eine Bezeichnung für die amerikanischen Südstaaten, wie auch „Coon Song“ nichts anderes als „Negerlied“ bedeutet.

 

Beinahe als Wiener Ragtime-Spezialisten könnte man die ungarischstämmigen Brüder Ernő, Gyula und Oszkár Geiger bezeichnen. Mit ihrem erstklassigen Wiener Salonorchester, den „Geiger-Buam“ (auf den Platten manchmal auch hochdeutsch als „Geigerbuben“ bezeichnet) spielten sie zwischen ca. 1910 und 1920 neben zahlreichen anderen Musikstücken auch rund 20 Rag-Aufnahmen ein ― die meisten davon rhythmisch sehr souverän interpretiert und vor allem in eigene Arrangements gefasst. Ernö Geiger leitete übrigens später, in den 20er Jahren, in Deutschland ein eigenes Tanzorchester, das manchmal auch recht Jazzmäßiges zu bieten hatte.

 

Die Aufnahme des „Fischtanz“, mit seinen rhythmischen Raffinessen für damalige Unterhaltungsmusiker in Österreich eine echte Herausforderung, ist ein zeitgenössisches Bravourstück nicht nur österreichischer, sondern europäischer Ragtime-Interpretationen. Der Titel zeigt außerdem, dass die damals aufkommende Mode der Ragtime-Tiertänze keineswegs auf die USA beschränkt blieb, sondern bald nach Europa und damit auch nach Österreich überschwappte: Grizzly Bear, Horse Trot, Turkey Trot waren ebenso schnell en vogue, wie sie wieder verschwanden. Nach 1918 steuerte Robert Stolz einen Stork Trot bei, Stefan Weiss brachte Pinguin Trot heraus. Der einzige Tiertanz dieser Zeit, der sich als unsterblicher Gesellschaftstanz durchsetzen sollte, war ja bekanntlich der Foxtrot.

 

Auch Irving Berlins „Alexander’s Ragtime Band“ wurde in Österreich-Ungarn vielfach als „Original-Bärentanz“ bzw. „Medve-Tánc“ angepriesen.

 

Als der Titel 1912 seinen Siegeszug zum internationalen Ohrwurm antrat, lag seine Bedeutung nicht so sehr im musikalischen Bereich, denn es handelte sich um nichts weiter als einen der zahllosen, nur schwach Ragtimebeeinflussten, einfachen Schlager des Musikbusiness der Tin-Pan-Alley. Alexander war aber nicht nur melodisch eingängig und deshalb ein Erfolg, sondern auch wichtig wegen seines Titels: „Ragtime“ wurde allmählich auch in Europa so etwas wie ein Begriff für eine Gattung neuer mondäner, um nicht zu sagen „globaler“ Unterhaltungsmusik.

 

Um Missverständnissen vorzubeugen sei hier nochmals angemerkt: Kaum jemand dürfte sich damals in Europa, geschweige denn in Österreich um die exakte Bedeutung oder gar um eine Definition des neuen englischen Wortes aus den USA gekümmert haben. Wie denn auch? „Ragtime“ war für den Österreicher oder Ungarn, der ganz up to date sein wollte, ganz einfach ein triviales englisches Modewort im Zusammenhang mit neumodischer Unterhaltungsmusik, die allem Anschein nach aus Amerika stammte. Nicht mehr und nicht weniger. Wie auch immer: Irving Berlins Hit trug den Begriff schon im Titel, erschien europaweit in zahlreichen Bearbeitungen und fand Verwendung als Einlage in Operetten, Revuen und Varietéprogrammen. Für die Jahre 1912 / 1913 sind gut sechzehn verschiedene Schallplattenaufnahmen alleine aus Österreich-Ungarn dokumentiert, darunter auch gesungene. Mindestens zwei davon sogar in unterschiedlichen (ungarischen) Textfassungen. In Ungarn wurde der Schlager lange Zeit für eine original ungarische Komposition gehalten.

 

Ein Rätsel ist die Aufnahme des Favorite-Studioorchesters „The Alexander Ragtime“. Das Stück ist unbekannt und in keiner Weise identisch mit Irving Berlins weltbekanntem „Alexander’s Ragtime Band“. Dem Verfasser ist es bislang nicht gelungen, näheres zu dem Stück ausfindig zu machen. Auf dem Label der alten Favorite-Schallplatte ist als Komponist ein gewisser „Fr. Th. Watson“ angegeben. Jedenfalls handelt es sich zweifellos um eine Ragtime-Aufnahme, und als Aufnahmeort ist Wien genannt.

(Quelle: Begleittext zur CD "Populäre Musik und Jazz in Österreich, Vol. I - Die Vorläufer: Ragtime" von Wolfgang Hirschenberger (siehe auchhttp://grammophon-platten.de/page.php?203.3)

 

Die verschiedensten Labeletiketten der Favorite Record.

Eine Aufnahme aus Constantinopel vom 10.3.1909 - bemerkenswert ist hier das Design des Etikettes: Es erscheint doch dem der Odeon-Record der selben Zeit recht ähnlich. Quelle: http://www.ebay.de/itm/studiantina-Christodoulides-Favorite-Records-1-59035-1-
Eine Pressung aus England. https://www.discogs.com/de/Favorite-Elite-Orchestra-London-God-Save-The-King-And-Rule-Britannia/release/4595129 zuletzt eingesehen am 06.11.16
Eine Errungenschaft direkt aus dem Sperrmüll !
Die Favorite hatte früh den Blick über die Grenzen hinaus gewagt. Paris war kurz nach der Jahrhundertwende ein bevorzugter Ort gewesen, wo Aufnahmen französischer Künstler für den Markt in Frankreich und seinen Kolonialgebieten angefertigt wurden. https:/
Eine Aufnahme aus Thailand - Die Katalognummer bestätigt dies (vgl.Hugo Strötbaum - Favorite Record Revisited:An Update)
Neues aus Portugal 06/08/09 Bildquelle: http://www.ebay.de/itm/PORTUGAL-78-rpm-RECORD-Favorite-J-BASTOS-Zanziriban-A-Gatinha-PORTO-Rare-/291666732034?hash=item43e8b12402:g:n74AAOSwuYVWokpg
Nun bekam ich letzte Woche dieses Etikett aus Portugal geschickt. Vielen Dank! (Bildquelle: Privatbesitz. Einsicht nur auf Anfrage.)
http://gramofononline.hu/de/106713204/stille_nacht_heilige_nacht Weihnachten 1909, Münchner Glockenspiel -Orchester
http://www.78-records.com/78s-labels-favorite.htm Internationale Produktion, sogar in China
arabische Aufnahme vom 20.05.1905 Diesmal die Katalognummer auf arabisch.
Eine türkische Ausgabe einer Favorite Record
Hier ein Tango aus Brasilien. Anders, nicht argentinisch, aber 8.Mai 1911 - endlich wieder im Fokus. Bildquelle: https://sandorbuys.wordpress.com/2016/04/25/as-esquecidas-primeiras-gravacoes-de-pixinguinha-em-1911/#comment-60
Testplatte und siehe da: Diese Musterplatte stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1920 oder kurze Zeit später, denn hier schon "Hannover-Linden" (Bildquelle:http://www.albis-international.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=52&Itemid=71
Eine Huldigung an die Britische Kolonialmacht Bildquelle: Vielen Dank an Ted Staunton/British Columbia, Canada, www.tedstaunton.com
Eine Aufnahme, gemacht in Verona, verkauft in Buenos Aires, Corrientes 1892 Bildquelle: http://www.ebay.de/itm/ITALIA-78-rpm-RECORD-Favorite-SOCIETA-CORALE-VERONESE-ZENATELLO-Inno-Lavoratori-/291307746937?hash=item43d34b7679:g:7I8AAOSwiCRUbkQW
Französische Ausgabe
Schönes Starkton Labeletikett - Hier nur noch "Favorite"
Noch mehr für Patrioten… (Bildquelle: http://grammophon-platten.de/e107_plugins/forum/forum_viewtopic.php?2776.post)
Hier die Rückseite der Aufnahme der Dankesrede an das deutsche Volk, 1908 http://www.ebay.de/itm/Ein-Wort-des-Grafen-Zeppelin-an-das-Deutsche-Volk-Favorite-Record-1908-/201564053265?hash=item2eee275f11:g:XC0AAOSw2GlXFKMO zuletzt eingesehen am 23.04.16
Es musste im Laufe der Jahre schon etwas besonderes sein...
Die A-Seite (s. Katalognummer) hier andersfarbig Quelle: http://www.ebay.de/itm/78rpm-LEO-SLEZAK-sings-RARE-STRAUSS-SONGS-on-FAVORITE-LUXUS-RECORD-/251707856244?hash=item3a9af51574:g:T~sAAOSwrx5UW-Rm zuletzt eingesehen am 24.1.16

Aus der "Starkton-Serie"

 

Zwischen 1907 und 1908 kamen die ersten "Starkton"-Platten auf den Markt. Sie sollten den Sound in realistischer Lautstärke dem Publikum in den Ausflugslokalen und Festsälen, die sich oftmals an den Enden der Ausfallstrassen der Städte befanden, präsentiert werden. Und das war auch gut so, denn realistische Lautstärke hieß Orchesterlautstärke. Um eine derartige phonetische Gewalt erzeugen zu können, bedurfte es zum einen spezielle Geräte, der Auxetophon- oder Lyrophon-Werke und Schalldosen, mit einem Auflagegewicht der Nadel von bis zu 180 Gramm (Vergleich zur Vinyl-Schallplatte: Das Auflagegewicht beträgt hier nur etwa 1-2 Gramm). Anders war ebenfalls die Aufnahmetechnik, denn dabei wurden ca. 100 Rillen/cm benötigt.

(Vgl. Phongraphische Zeitschrift No. 9, Jg.9, vom 27. Feb 1908)

Favorite goes Lindström

Nachdem die Carl Lindström AG eine feindliche Übernahme vollzogen und die Plattenproduktion der Favorite Record übernommen hatte, prägten solche, im Stil des Art Deco gestaltete Labeletiketten die letzten Editionen der Lindener Plattenindustrie...

und das war´s dann.

Plattenhüllen

 

Plattencover gab es noch nicht, aber dafür wurden die Schutzhüllen bedruckt.

Auf den Seiten der Favorite-Record.com erhalten Sie Informationen über dieses Label, seine Historie, die Produktion von Schellackplatten, Phonographen, Grammophone und deren Verbreitung. 

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